Parodontalchirurgie
Eine Parodontitis ist eine durch bakterielle Beläge ausgelöste, chronische Entzündung des gesamten Zahnhalteapparates. Wird sie nicht behandelt, führt sie zum Rückgang von Gewebe und Kieferknochen – dadurch lockern sich die Zähne und können im schlimmsten Fall sogar ausfallen.
Wussten Sie, dass Parodontitis bei Erwachsenen die Hauptursache für Zahnverlust ist?
Darüber hinaus sind Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit möglich: Parodontitis erhöht unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wirkt sich negativ auf Diabetes und Rheuma aus. Auch Schwangerschaftskomplikationen sind möglich.
Parodontitisbehandlung
In der Regel kann Ihr Hauszahnarzt die chronische Erkrankung durch eine konsequente Zahnfleischtaschenbehandlung aufhalten. Wenn die Therapie jedoch nicht zum Erfolg führt oder die Zahnfleischtaschen besonders tief sind, ist ein kleiner chirurgischer Eingriff unter örtlicher Betäubung erforderlich. Dabei lösen wir das Zahnfleisch an der betroffenen Stelle ein wenig – die Bereiche liegen nun frei, sodass wir sie problemlos reinigen und erkranktes Gewebe entfernen können.
Hilfe bei Zahnfleischrückgang
Freiliegende Zahnhälse stören oft nicht nur aus ästhetischen Gründen, sie reagieren auch häufig überempfindlich auf Hitze- und Kältereize und sind anfälliger für eine Karies. Durch eine Zahnfleischtransplantation können wir in aller Regel freiliegende Zahnhälse überdecken. Dafür übertragen wir ein kleines Stück Gewebe, zum Beispiel aus Ihrer hinteren Gaumenpartie, auf die freiliegenden Bereiche.
Termine können Sie telefonisch unter 09861-9747058 vereinbaren.